Studieninteressierte Maturandinnen und Maturanden

Schnuppertag Naturwissenschaften

Macht es Ihnen Spass, die Lösung für knifflige mathematische Aufgaben zu finden? Interessieren Sie sich für Fragen wie die nach der Entstehung der Alpen oder der Erde? Machen Sie gerne chemische Experimente? Oder möchten Sie einfach nur erfahren, was naturwissenschaftliche Studienfächer zu bieten haben?
Am Schnuppertag für Mittelschülerinnen am 23. März 2017 erfahren Sie mehr über diese Studienrichtungen.

Es ist ein altes Klischee: Mädchen sind begabt für Sprachen, Jungs können rechnen. Dass das nicht stimmt, belegen diverse Studien. Die mathematischen und naturwissenschaftlichen Studienrichtungen stehen Frauen und Männern offen und bieten gerade auch Frauen spannende berufliche Perspektiven.

Schnuppertag für Mittelschülerinnen

Folgendes bietet Ihnen die eintägige Veranstaltung:

  • Die Fächer Chemie/Biochemie, Physik, Mathematik, Informatik und Geologie stellen sich vor.
  • Sie erhalten Einblick in die Institute, in Labors und Forschungsgruppen.
  • Sie lernen praktische Anwendungen kennen und können selbst Experimente durchführen.
  • Sie knüpfen Kontakte zu Studierenden, Assistierenden und ProfessorInnen.
  • Sie haben die Möglichkeit, Fragen zu den Fächern und zum Studium zu stellen.
  • Sie erhalten Informationen zu den Berufsperspektiven.

Am Schnuppertag für Mittelschülerinnen am 23. März 2017 erhalten Sie einen vertieften Einblick in die Fächer Chemie/Biochemie, Geologie, Informatik, Mathematik und Physik.

Wir freuen uns über Ihre Anmeldung:

  • In der Mathematik, Informatik und Geologie hat es noch freie Plätze. Sie dürfen sich gerne noch anmelden!
  • Für die Chemie/Biochemie gibt es am Nachmittag noch einige wenige Plätze.
  • Das Programm für die Physik ist ausgebucht.
09.15 – 09.30 Uhr

Begrüssung (Eingangshalle der Philosophisch-naturwissenschaftlichen Fakultät, Sidlerstrasse 5)
Prof. Dr. Gilberto Colangelo, Dekan der Philosophisch-naturwissenschaftlichen Fakultät,
Regula Gesemann, Koordinatorin Schnuppertag

09.45 – 11.45 Uhr Besuche in den Fachbereichen (Mathematik, Chemie/Biochemie, Physik oder Geologie)
12.00 – 13.00 Uhr

Kurzreferate von Berufsfrauen aus den Fachbereichen (Hörsaal B007, Sidlerstrasse 5)

  • Welches sind die beruflichen Perspektiven nach einem naturwissenschaftlichen Studium?
  • Welche Chancen haben Naturwissenschaftlerinnen im Vergleich zu ihren Kollegen auf dem Arbeitsmarkt?
  • Wie lassen sich Beruf, Familienleben und Freizeit gut miteinander vereinbaren?
  • Wie erlebten die Berufsfrauen das Studium in einem «Männerfach»?
    Wie erging es ihnen in der Berufswelt?

Auf diese und weitere Fragen gehen die Berufsfrauen in ihren Kurzreferaten ein. Sie berichten über ihre Erfahrungen während der Ausbildung und über ihre berufliche Situation. Anschliessend stehen sie für Fragen zur Verfügung.

13.15 – 14.00 Uhr Mittagessen (Mensa, 1. Stock, Gesellschaftsstrasse 2)
Gemeinsam mit Studierenden, Assistierenden, Professorinnen und Professoren, Berufsfrauen
(Essen und Trinken sind gratis)
14.15 – 16.15 Uhr Besuche in den Fachbereichen (Informatik, Chemie/Biochemie, Physik oder Geologie)

Informatikerinnen entwickeln Schlüsseltechnologien im Bereich Künstliche Intelligenz oder Computer Vision, die unsere Gesellschaft weiterbringen. Weitere Informationen zu Berufsmöglickeiten in der Informatik finden Sie in der Broschüre "Broschüre "Traumberufe Informatik".

Mathematikerinnen setzen Statistiken ein, wenn sie Risikoabschätzungen bei Umweltschäden, Finanzinvestitionen, technischen Anlagen, aber auch in der Medizin, der Molekularbiologie oder den Politik- und Sozialwissenschaften vornehmen. Im Studienführer zur Mathematischen Statistik und Versicherungslehre erzählen Absolventen von ihrem beruflichen Alltag.

Chemikerinnen weisen kleinste Mengen gefährlicher Stoffe nach und tragen so zur Qualität und Sicherheit vieler Produkte im Gesundheits- oder Umweltbereich bei. Weitere Informationen wie es nach dem Bachelor in "Biochemie und Molekularbiologie" oder "Chemie und Molekulare Wissenschaften" weitergehen kann.

Physikerinnen nutzen modernste Mittel in Bereichen wie Weltraumforschung, Bio- oder Klimaphysik. Physikerinnen und Physiker sind in einem breiten Spektrum von Berufen tätig.

Geologinnen leisten Beiträge im Bereich Naturgefahren, bei Umweltthemen sowie im Bereich technischer Alternativen für Energie- und Rohstoffthemen. Weitere Informationen zu Berufsmöglickeiten in der Geologie.

Der Schnuppertag für Mittelschülerinnen ist ein gemeinsames Projekt der Abteilung für die Gleichstellung von Frauen und Männern der Universität Bern und der Philosophisch-naturwissenschaftlichen Fakultät.

Mit dem Schnuppertag für Mittelschülerinnen soll für eine starke Präsenz von Frauen in naturwissenschaftlichen und mathematischen Studiengängen geworben werden. Stereotypen sollen aufgebrochen und junge Frauen für ein Studium der Naturwissenschaften begeistert werden.

Fachprogramme und Kontaktpersonen:

Kontaktpersonen: Prof. Dr. Jürg Hulliger, Prof. Christoph von Ballmoos

Wir stellen Ihnen das Studium der Chemie und Biochemie vor. Danach haben Sie die Gelegenheit, mit Studierenden, Professorinnen und Professoren über das Studium zu diskutieren und Fragen zu stellen.

In einem zweiten Teil werden Studierende Sie durch das Departement für Chemie und Biochemie führen und Sie erhalten einen Einblick in die aktuellen Forschungsarbeiten. In den Labors werden Sie die spannende Arbeit der einzelnen Gruppen sehen und erfahren, welchen Einfluss Chemie und Biochemie in unserem Leben haben. Unter anderem zeigen wir Ihnen in der Chemie wie z.B. Synthese und Evaluation von Nukleinsäuren Analogen in der Gentherapie ihre Anwendung findet oder was mit einer DNA-Synthese in der Forschung alles möglich ist.

Departement für Chemie und Biochemie, Freiestrasse 3, 3012 Bern

www.dcb.unibe.ch

Kontaktperson: Regula Gesemann

Prof. Dr. Jörg Hermann und Studierende stellen Ihnen das Geologiestudium vor und Sie erfahren in welchen Berufsfeldern Geologinnen tätig sind. Danach erhalten Sie einen Einblick in Forschungsarbeiten wie z.B. „Flugaschen – Vom Abfall zum Rohstoff“. In einem dritten Teil stellen wir ein aktuelles Thema vor. Sie erhalten die Möglichkeit mit Studierenden und Forschenden über deren persönliche Erfahrungen zu diskutieren.

Institut für Geologie, Baltzerstrasse 1+3, 3012 Bern

www.geo.unibe.ch

Kontaktperson: Daniela Schroth

Prof. Dr. Paolo Favaro und Studierende stellen Ihnen das Studium der Informatik vor und erläutern die vielfältigen Möglichkeiten, welche die Informatikausbildung für das spätere Berufsleben bietet. Anschliessend geben Ihnen Studierende anhand aktueller Bachelor- und Masterarbeiten einen Einblick in die Forschungsgebiete des Instituts: Computergrafik, Künstliche Intelligenz, Software Engineering, Computernetze und Logik. Im dritten Teil können Sie mit Studierenden über den Studienalltag diskutieren und Fragen stellen.

Institut für Informatik, Neubrückstrasse 10, 3012 Bern

www.inf.unibe.ch

Kontaktperson: Prof. Dr. Johanna Fasciati-Ziegel

Wir stellen Ihnen das Studium der Mathematik, dessen Faszination und seine vielfältigen Berufsmöglichkeiten vor und räumen mit einigen gängigen Klischees über das Fach auf. Sie haben Gelegenheit, Studierende, Assistierende und Professorinnen persönlich kennenzulernen und ihnen Fragen zu stellen. In kleinen Gruppen geben wir Ihnen einen Eindruck von mathematischen Problemen und davon, wie man gemeinsam Lösungsstrategien findet.

Departement für Mathematik und Statistik, Sidlerstrasse 5, 3012 Bern

www.math-stat.unibe.ch

Kontaktperson: Dr. Sylviane Blum

Dozierende der Physik begrüssen Sie mit dem Referat «Warum ist Physik interessant?» und stellen Ihnen das Physik Studium vor. Anschliessend erhalten Sie einen Einblick in aktuelle Forschungsarbeiten. Sie werden ein Labor in der Abteilung Weltraumforschung und Planetologie des Physikalischen Instituts besichtigen, wo Instrumente für Weltraummissionen gebaut und getestet werden. Und im Institut für angewandte Physik werden Sie das Laser-Labor besuchen.

Weiter werden Studierende und Assistierende der Physik Ihre Fragen über den Studien- und Forschungsalltag beantworten.

Physikalisches Institut, Sidlerstrasse 5, 3012 Bern

www.phinst.unibe.ch