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Qualifikations- und Lohntendenzen in der internationalen Zusammenarbeit

Qualifikationstrends der IZA

Die Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber der internationalen Zusammenarbeit (IZA) verlangen von Bewerbenden unterschiedliche Studienfachbereiche und Sprachkenntnisse. Am häufigsten werden Personen aus den Sozial- und Geisteswissenschaften sowie der sozialen Arbeit gesucht,  aber auch Absolvierende der Fachbereiche Wirtschaft und Recht sind gefragte Kandidatinnen und Kandidaten in der IZA. Englischkenntnisse sind mit 79 Prozent eine Grundvoraussetzung für den Einstieg ins Berufsleben der internationalen Zusammenarbeit, aber auch Französisch ist mit 37 Prozent eine häufig gesuchte Sprache. Nach diesen Spitzenreitern werden hauptsächlich weitere UN-Sprachen wie Spanisch, Russisch, Chinesich oder Arabisch von den Bewerbenden verlangt.  

Lohntrends der IZA

Der Bereich der internationalen Zusammenarbeit setzt sich grundsätzlich aus Stellen der Non-Profit-Organisationen (NPO), privatwirtschaftlichen Unternehmen und supranationalen Organisationen oder des Staates zusammen. Die Bruttojahreslöhne innerhalb dieser drei Teilbereiche variieren zwischen CHF 101‘999.- bei den NPOs und CHF 141‘460.- bei staatlichen Stellen oder supranationalen Organisationen. Im Durchschnitt verdient eine Person in der internationalen Zusammenarbeit rund CHF 130‘000.- auf eine 100 Prozent Anstellung aufgerechnet. Die tieferen Löhne bei den NPOs kommen durch die Auslandeinsätze zustande, bei denen der Lohn an die Kaufkraft an die jeweilige Ortschaft gebunden ist.

Quelle: Bericht zum Schweizer Arbeitsmarkt der IZA 2013/2014, cinfo