«Der Laborneubau ist für die Universität Bern unabdingbar»

Am 28. Februar 2016 stimmen die Bernerinnen und Berner über einen Laborneubau an der Murtenstrasse 20-30 ab. Im Gespräch mit dem Wissenschaftsmagazin UniPress erläutert Vizerektor Christian Leumann die Gründe für den Neubau.

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Das Institut für Rechtsmedizin (IRM) ist heute auf 7 und das Departement Klinische Forschung (DKF) auf 11 Standorte in der Stadt Bern verteilt. Die Arbeitsplätze und Labors erfüllen die heutigen Anforderungen nicht mehr. Mit dem Neubau werden die notwendigen zusätzlichen Flächen und die Voraussetzungen für eine Standortkonzentration geschaffen.

Ein Rechtsstaat ist auf eine funktionierende Rechtsmedizin angewiesen, moderne medizinische Dienstleistungen für die Bevölkerung sind auf Erkenntnisse der klinischen Forschung angewiesen. Das Bauprojekt sichert die Zukunft der Rechtsmedizin und der Klinischen Forschung in Bern.

Das Bauprojekt ist eingebettet in die langfristige Entwicklung des Insel-Areals, wie sie die Stimmberechtigten der Stadt Bern am 8. März 2015 mit dem Ja zum Masterplan gutgeheissen haben. Es stärkt den Gesundheitsstandort Bern.

Die im Neubau integrierte Zuchtanlage für Mäuse schafft zeitgemässe Voraussetzungen für die Versuchstiere und optimiert die Haltungsbedingungen von der Unterbringung bis zur Pflege. Eine qualitativ hochwertige Tierhaltung ist Voraussetzung für aussagekräftige und reproduzierbare Resultate im Dienst der Gesundheit von Patientinnen und Patienten. Der Einsatz von Versuchstieren ist streng reglementiert und wird, wo immer möglich, durch Alternativmethoden ersetzt.

Kantonsparlament und Regierungsrat des Kantons Bern stehen dem Bauprojekt positiv gegenüber; die Vorlage wurde in der Schlussabstimmung im Parlament ohne Gegenstimme angenommen und der Ausführungskredit von CHF 141,6 Millionen genehmigt. Ein Komitee hat das Referendum ergriffen, womit das Projekt der Volksabstimmung unterbreitet wird.

UNIPRESS-GESPRÄCH ALS PODCAST

Teaser

Gespräch mit Christian Leumann, Vizerektor Forschung der Universität Bern

16.02.2016