Alle News im Überblick Das Online-Magazin der Universität Bern

2014

Keltische Männer assen mehr Fleisch als ihre Frauen

Berner Anthropologinnen untersuchten ein über 2000 Jahre altes keltisches Gräberfeld im Kanton Bern. Gemäss ihren Erkenntnissen nahmen Männer, gerade in sozial hohen Stellungen öfters tierische Nahrung zu sich als Frauen.
 

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Einstein Lectures: Vom Umgang mit Wut

Die renommierte US-amerikanische Philosophin Martha Nussbaum begeisterte ihre zahlreichen Zuhörerinnen und Zuhörer am ersten Vortrag der Einstein Lectures 2014 mit ihren Thesen über das Gefühl der Wut. Sie führte dem Publikum vor Augen, warum wir unsere Wut aufgeben und uns stattdessen darauf konzentrieren sollten, das Wohl aller zu befördern.
 

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«Blackfoot» – eine vom Aussterben bedrohte Sprache

Nomadismus, Kolonialisierung und Assimilation, aber auch Tradition und Zusammenhalt prägen die Geschichte der Blackfoot-Indianer. Ihre Sprache «Blackfoot» ist im Begriff, zu verschwinden. Fernando Zúñiga vom Institut für Sprachwissenschaft der Universität Bern führte im Rahmen der Vortragsreihe «Buch am Mittag» in die kulturellen und sprachlichen Eigenheiten der Blackfoot-Indianer ein.
 

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Der Schatz hinter dem Schatz

Forschende aus Bern und Wien haben auf einem mittelalterlichen Pergament einen nahezu unsichtbaren Text entdeckt und entziffert. Die vor 1000 Jahren niedergeschriebenen Zeilen gehören vermutlich zum verschollen geglaubten Werk eines antiken Historikers und bringen Licht in eine wenig bekannte Epoche des römischen Reiches.
 

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Jesus Christ – Superstar?

Ob Bachs Johannespassion oder Lloyd Webbers Musical Jesus Christ Superstar: Verschiedenste musikalische Werke greifen theologische Fragen auf. Ein Vortrag geht den Deutungen von Jesus in der Musik nach.
 

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Mitten in Europa – die Schweiz

Der Berner Historiker André Holenstein beschreibt die Geschichte der Schweiz als Wechselspiel von Verflechtung und Abgrenzung. Das Buch bietet in der aktuellen Debatte auch neue Einsichten zum Verhältnis Schweiz – EU und wird am 10. November in der UniS vorgestellt.
 

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Tod und Spiele

Knochenanalysen zeigen, an welchen Verletzungen römische Gladiatoren litten. Warum viele trotz Helm am Kopf verletzt wurden, erklärte der Wiener Anthropologe Fabian Kanz in einer Vorlesung.
 

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«Wir wollen das Recht, über unsere Unabhängigkeit abstimmen zu können»

Im Rahmen einer internationalen Konferenz des Geographischen Instituts zu Selbstbestimmungs- und Minderheitenfragen diskutierten an der Universität Bern vom 9.-11. Oktober Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Politik und Diplomatie über Schottland, Katalonien, die Ukraine und andere politische Brennpunkte in Europa.
 

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Die Schweiz – «Global Player» oder Eigenbrötler?

So nah und doch so fern: Die Schweiz liegt im Herzen Europas, sträubt sich aber wie kein anderes Land dagegen, Teil des Kontinents zu sein. Am Forum für Universität und Gesellschaft wurde über den Sonderfall Schweiz diskutiert.
 

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«Cogito ergo sum» und das Humanforschungsgesetz

Forschung am menschlichen Körper ist durch das Humanforschungsgesetz geregelt. Doch die Frage, ab wann man in den Körper einer Person eingreift, bedeutet für die kognitive Neurowissenschaft die Neuauflage des Körper-Geist-Problems. Eine Analyse.
 

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Die Grammophon-Globalisierung

Musik und Musiker wurden im 20. Jahrhundert dank der technischen Revolution immer mobiler – zumindest theoretisch. Die Hauptgewinner dieser Entwicklung waren letztlich die Plattenfirmen, wie Historiker Martin Kempe an seinem Referat am Center for Global Studies der Uni Bern deutlich machte.
 

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Vom Urknall bis zum Gegenwartstheater

Erstmals spannten das Institut für Theaterwissenschaft der Universität Bern und das Theaterfestival AUAWIRLEBEN für eine gemeinsame Veranstaltung zusammen – ein für beide Seiten befruchtendes Erlebnis.
 

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Niklaus Meienberg – der unterschätzte Literat

Am angriffslustigen und scharfzüngigen Journalisten Meienberg schieden sich in der Schweiz die Geister, so dass sein Werk hinter der historischen Figur, die er geworden ist, zu verschwinden droht. Dem möchte eine Ausstellung in der Unitobler Abhilfe schaffen. Dazu fand ein Vortrag statt, der Meienberg als grossen Erzähler und virtuosen Sprachkünstler auswies.
 

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Speisen wie zu Jesu Zeiten

Wie kochten die Bewohnerinnen und Bewohner Judäas in der Antike? Der Berner Theologe Ernst Axel Knauf ist dieser Frage nachgegangen und hat eine biblische Rezeptsammlung zusammengestellt. Zur «haute cuisine» gehören seine Kreationen allerdings nicht.
 

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Erst kommt die Moral, dann das Essen

Wer plant, sich moralisch zu verhalten, isst tendenziell gesünder; Sünder in spe greifen hingegen eher zu Burger und Co. – so das Fazit einer Studie von Konsumentenforschern der Uni Bern. Ihre Erkenntnisse könnten wichtige Auswirkungen auf die Gesundheitsförderung haben.
 

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Wie echt ist «authentisch»?

In Zeiten der Globalisierung gilt das Label «authentisch» als Auszeichnung für wahrheitsgetreu wiedergegebene Kulturgüter. Doch hält dieses Konzept einer kritischen Prüfung stand? Ein soeben gestartetes Forschungsprojekt an der Universität Bern, das mit einer Konferenz eröffnet wurde, soll darüber Aufschluss geben.
 

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Berliner Autor spaziert in Bern

David Wagner ist der erste Friedrich Dürrenmatt Gastprofessor an der Uni Bern. Zum Auftakt las der Berliner Autor aus seinem Buch «Leben» und sprach darüber mit Rektor Martin Täuber. Als Professor will er Bern spazierend erkunden und den Blick auf die Stadt verändern.
 

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Wie viel Konflikt ist gut für die Schweiz?

Bundesrat Alain Berset forderte in seinem Vortrag an der Universität Bern eine «Verschweizerung» der Politik – andere Gäste am gut besuchten Politologie-Kongress stellten die Chancen von Konflikten in den Vordergrund.
 

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Von tuberkulösen Nymphomaninnen

In Max Frischs Werk widerspiegelt sich der Übergang von den alten Ängsten vor Infektionskrankheiten hin zur modernen Krebs-Angst. Der Berner Literatur-Professor Yahya Elsaghe zeigte diese Entwicklung und die Verbindung von Tuberkulose und Begierde in seinem Vortrag in der Reihe «Buch am Mittag» auf.
 

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