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Medienmitteilungen 2016

Hier sehen Sie die aktuellen Mitteilungen der Universität Bern aus dem Bereich Forschung. Möchten Sie die Mitteilungen regelmässig erhalten? In der Navigation links können Sie sie abonnieren.

30.09.2016

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Rosettas fulminantes Ende

Ihre Mission ist vorbei: Nach dem letzten Signal um 13:20 Uhr stürzte die Sonde kontrolliert auf den Kometen Churyumov-Gerasimenko ab. Das Berner Instrument ROSINA nahm dabei bis zum Schluss Messungen vor. An der Universität Bern verfolgten Hunderte von Interessierten das Ende einer der erfolgreichsten Missionen der Europäischen Weltraumagentur ESA live mit.

23.09.2016

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Matthias Egger zum Forschungsratspräsidenten des Schweizerischen Nationalfonds SNF gewählt

Der Stiftungsrat des Schweizerischen Nationalfonds hat Prof. Dr. Matthias Egger zum neuen Präsidenten des Forschungsrats gewählt. Egger leitet seit 2002 das Institut für Sozial- und Präventivmedizin an der Universität Bern. Der international bekannte Epidemiologe tritt sein Amt am 1. Januar 2017 an.

21.09.2016

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Genetische Geschichte der australischen Bevölkerung erstmals entschlüsselt

Australien ist nach Afrika eine der am längsten dauerhaft von Menschen besiedelten Weltregionen. Aber wer genau waren die ersten Menschen, die sich dort niederliessen? Diese Frage hat politische Implikationen und wird seit Jahren debattiert. Nun legt ein internationales Forscherteam unter Leitung der Universität Bern und des Schweizerischen Instituts für Bioinformatik (SIB) die erste umfassende Genom-Untersuchung von australischen Ureinwohnern vor. Sie zeigt, dass diese tatsächlich die direkten Nachkommen der ersten australischen Siedler sind.

15.09.2016

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Neue Leitung, künftige Chancen und Herausforderungen

Die neue Universitätsleitung ist seit August 2016 im Amt. An der Jahresmedienkonferenz sprach Rektor Christian Leumann über exzellente Forschung, Rankings und Entwicklungsmöglichkeiten der Universität Bern. Die Studierendenzahlen stabilisieren sich auf hohem Niveau: Neu werden in Bern rund 17'500 Studierende immatrikuliert sein. Bern bleibt damit die drittgrösste Universität der Schweiz.

09.09.2016

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Geheimnisse um Honigproduktion durch Bienen enthüllt

Dank noch nie gesehenen Röntgenbildern von Honigbienenwaben konnte ein Forschungsteam von Agroscope und dem Institut für Bienengesundheit der Universität Bern beobachten, wie Honig produziert wird. Das Team konnte mittels Computertomographie die Zuckerkonzentration in den Wachszellen messen, ohne die sensitiven Mechanismen des Bienenvolkes zu stören. Dabei entdeckten sie, dass Bienen verschiedene Techniken verwenden, um Honig zu reifen.

07.09.2016

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Wie pathogene Darmbakterien die Magensäure überleben

Krankheitserregende Darmbakterien aktivieren Schutzmechanismen, um im sauren Milieu des Magens zu überleben. Berner Forscher des Nationalen Forschungsschwerpunktes (NFS) «TransCure» haben nun die Struktur des zentralen Proteins eines bakteriellen Säure-Resistenz-Systems entschlüsseln können. Dadurch werden wichtige Einblicke in die «Überlebenstricks» von Darmbakterien gewonnen.

05.09.2016

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Künstliches Licht stört die Bestäubung

Bei Nacht stört künstliches Licht die Bestäubung und Samenbildung von Pflanzen. Das zeigen aktuelle Studien der Universität Bern. Demnach werden Kohldisteln im Lichtkegel einer Lampe seltener von bestäubenden Insekten besucht und bilden 20 Prozent weniger Samen als solche in Dunkelheit. Für ihr Experiment stellten die Ökologinnen Strassenlaternen in den Berner Voralpen auf. Aktuelle Ergebnisse präsentieren die beiden Studienautorinnen am 5. September 2016 auf der Jahrestagung der Gesellschaft für Ökologie in Marburg.

31.08.2016

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Wer die Familie bei der Karriereplanung berücksichtigt, lebt zufriedener

Viele Personen berücksichtigen bei ihrer Karriereplanung ausserberufliche Bereiche wie Familie, persönliche Interessen und gesellschaftliches Engagement. Wie Berner Forschende des Instituts für Psychologie herausgefunden haben, berichten Personen mit einer stärkeren Berücksichtigung der Familienrolle bei der Karriereplanung über eine grössere Zufriedenheit mit ihrer Karriere und ihrem Leben allgemein. Ausserberufliche Orientierungen zeigten zudem keine negative Auswirkungen auf erzieltes Gehalt.

23.08.2016

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Einkommensungleichheit in der Schweiz: Wird das Ausmass unterschätzt?

Wie gross ist die Schere zwischen Arm und Reich in der Schweiz? Offizielle Statistiken zur Einkommensungleichheit geben darauf eine Antwort. Die bisherigen Erhebungsmethoden wurden nun in einer Studie der Berner Fachhochschule und der Universität Bern Steuerdaten gegenübergestellt. Dabei zeigten sich erhebliche Abweichungen.

19.08.2016

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Erkältungsviren haben ihren Ursprung in Kamelen – genau wie MERS

Vier menschliche Coronaviren sind auf der ganzen Welt verbreitet und neben den bekannteren Rhinoviren verantwortlich für Erkältungen. Meist verlaufen diese Infektionen für den Menschen harmlos. Für eines der vier menschlichen Erkältungs-Coronaviren «HCoV-229E» haben Virologen aus Bern und Bonn nun den Ursprung gefunden – es stammt ebenso aus Kamelen wie das gefürchtete MERS-Virus.

18.08.2016

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Genetischer Code: «Stop» heisst nicht immer «Stop»

Bisher galt der genetische Code, mit dem Erbinformationen vermittelt werden, seit der Entstehung des Lebens als unverändert. Nun haben Berner Zellbiologen in Wimpertierchen einen Baustein der genetischen Kommunikation entdeckt, bei dem mehrere «Interpretationsmöglichkeiten» bestehen. Darin zeigt sich ein bisher unbekanntes Zwischenstadium der Evolution.

17.08.2016

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Grössere Artenvielfalt in Wiesen führt zu umfangreicheren Dienstleistungen der Ökosysteme

Je mehr es wimmelt, kreucht und fleucht desto besser für den Menschen, der von den vielfältigen, kostenlos erbrachten Dienstleistungen der Natur profitiert. Das ist das Ergebnis einer Studie von über 300 Forschenden unter anderem des Instituts für Pflanzenwissenschaften der Universität Bern und des Senckenberg Biodiversität und Klima Forschungszentrums. Ein artenreiches und von vielen Individuen aus allen Ebenen der Nahrungskette bevölkertes Ökosystem erbringt demnach die umfangreichsten Ökosystemdienstleistungen, berichtet das Team heute im Fachjournal «Nature». Besonders wichtig sei auch die Vielfalt bislang eher unbeliebter Insekten und unscheinbarer Bodenorganismen. Die Ergebnisse unterstreichen die Notwendigkeit zum Erhalt artenreicher Ökosysteme zum Wohl des Menschen.

15.08.2016

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Bümpliz ist älter als Bern: Eine Zeitreise über 2000 Jahre

Der Ortsname Bümpliz taucht in schriftlichen Quellen erstmals 1016 als Pinpenymgis auf. Bümpliz ist aber deutlich älter und geht zurück auf keltische, römische und burgundische Wurzeln. Der Generationenweg Bümpliz wird am 19. August 2016 eröffnet und vermittelt an verschiedenen Ausstellungsstationen die einzigartige Geschichte von Berns Westen.

11.08.2016

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Unsanfte Alpenbildung: Bergtäler entstanden «ruckartig»

Die Wissenschaft ging bislang davon aus, dass sich alpine Täler kontinuierlich gebildet haben. Geologen der Universitäten Bern und Genf konnten nun belegen, dass sie nach geologischen Massstäben ruckartig in Schüben entstanden, als vor etwa 30 Millionen Jahren ein Teil der Kontinentalplatte unter den Zentralalpen abbrach.

09.08.2016

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Synthetische Biologie: Chemischer Schalter für Nano-Pumpe entwickelt

Synthetische Biologie ist ein aufstrebendes und sich schnell entwickelndes Forschungsfeld im Ingenieurwesen. Berner Forscher haben innerhalb des Nationalen Forschungsschwerpunkts «Molecular Systems Engineering» einen chemischen Schalter in eine molekulare «Nanomaschine» eingebaut, die unter anderem synthetische Zellen mit Energie versorgen kann.

29.07.2016

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Wie sich Beziehungsstatus und Selbstwertgefühl beeinflussen

Erfahrungen in Partnerschaften und das Selbstwertgefühl von Menschen beeinflussen sich gegenseitig: Das Selbstwertgefühl einer Person trägt zu Erfolg und Misserfolg im Lebensbereich Partnerschaft bei, während positive und negative Erfahrungen in Partnerschaften wiederum das Selbstwertgefühl der Person verändern. Das sind die zentralen Ergebnisse einer Studie von Forschenden des Instituts für Psychologie der Universität Bern, die nun in der renommierten Fachzeitschrift «Journal of Personality and Social Psychology» publiziert wurde.

27.07.2016

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Zwei Neonikotinoide beeinträchtigen die Fortpflanzungsfähigkeit von männlichen Honigbienen

Die Fortpflanzungsfähigkeit von männlichen Honigbienen, den Drohnen, kann durch zwei Neonikotinoide geschädigt werden. Diese Insektizide verkürzen die Lebensdauer von männlichen Bienen und reduzieren die Anzahl ihrer lebenden Spermien. Beide Neonikotinoide sind in Europa teilweise verboten. Berner Forschende, zusammen mit Partnern in Thailand und Deutschland, fordern eine gründlichere Risiko-Abschätzung dieser Insektizide für die Umwelt.

21.07.2016

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Atmosphärenchemie kurz notiert

Normalerweise lassen sich Berechnungen mit dem Computer viel schneller durchführen als von Hand. Doch mit einer einfachen Formel erzielt Kevin Heng, Astrophysiker an der Universität Bern, seine Resultate tausende Male schneller als mit herkömmlichen Computercodes. Heng berechnet die Häufigkeit bestimmter Moleküle in der Atmosphäre von Exoplaneten. Diese Atmosphärenchemie soll schlussendlich klären, ob physikalische, geologische oder biologische Prozesse hinter beobacheteten Messwerten stehen.

19.07.2016

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Reisende importieren «Super-Keime»

Drei von vier Touristen, die von Indien in die Schweiz zurückkehrten, waren bei einer Untersuchung mit multiresistenten Keimen infiziert. Mikrobiologen der Universität Bern konnten zudem einen Bakterienstamm isolieren, der ein Gen besitzt, das es diesen gefährlichen Erregern ermöglicht, auch gegen die momentan einzige noch wirksame Antibiotika-Therapie resistent zu werden.

13.07.2016

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Ein toxischer Verwandlungskünstler

Molekularbiologen der Universität Bern haben einen Mechanismus entdeckt, der es einem von Bakterien produzierten tödlichen Toxin ermöglicht, in menschliche Zellen einzudringen und diese zu zerstören. Ihre Erkenntnisse können dazu beitragen, Gegenmittel zu solchen Giften zu entwickeln.

11.07.2016

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Stabübergabe an der Universität Bern

Nach fünf Jahren als Rektor der Universität Bern wird Professor Martin Täuber pensioniert. Er übergibt sein Amt per 1. August 2016 an Professor Christian Leumann, der vom Regierungsrat des Kantons Bern 2015 zum Nachfolger gewählt worden ist.

01.07.2016

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Stärkung von Bern als führenden Medizinalstandort: 100 zusätzliche Studienplätze in der Humanmedizin

Der Regierungsrat des Kantons Bern und die Universität Bern haben beschlossen, die Zahl der Abschlüsse in der Humanmedizin zu erhöhen: Ab dem 1. August 2018 wird die Universität Bern pro Jahrgang 100 zusätzliche Studienplätze anbieten. Kanton und Universität Bern möchten dabei von der Initiative des Bundes profitieren. Der Ausbau macht die Medizinische Fakultät der Universität Bern zur grössten der Schweiz und stärkt den Medizinalstandort Bern. Um den nötigen Platz für die Studierenden zu schaffen, mietet der Kanton Räumlichkeiten im Renferhaus des ehemaligen Zieglerspitals in Bern.

30.06.2016

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Afrikanische Amouren: Wilfried N’Sondé ist sechster Friedrich Dürrenmatt Gastprofessor

Die «Friedrich Dürrenmatt Gastprofessur für Weltliteratur» an der Universität Bern übernimmt im Herbstsemester 2016 der frankophone Schriftsteller Wilfried N’Sondé. Er bietet ein wöchentliches Seminar über das Thema der Liebe in der Literatur afrikanisch-stämmiger Autorinnen und Autoren an.

29.06.2016

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Neuer Verwaltungsrat für die Insel Gruppe AG

Der identisch besetzte Verwaltungsrat der Inselspital-Stiftung, Insel Gruppe AG und Spital Netz Bern AG hat vier neue Mitglieder. Der Regierungsrat des Kantons Bern wählte Anne-Geneviève Bütikofer, Neuchâtel, Jochen Werner, Essen (Deutschland), Marc Müller, Grindelwald, und Christian Leumann, Bern per 1. Juli.

29.06.2016

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Jasmonatarmer Tabak ist für Säugetiere ein gefundenes Fressen

Tabakpflanzen, denen die Steuerungshormone für die Produktion des Nervengiftes Nicotin fehlen, werden zum Leckerbissen für Kaninchen und andere Säugetiere

20.06.2016

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Schweizer Atlanten machen den Schritt in die dritte Dimension

Neu gibt es den «Atlas der Schweiz» und den «Hydrologischen Atlas der Schweiz» digital mit dreidimensionalen Darstellungen. Es handelt sich dabei um eine Weltneuheit der Schweizer Kartographie. Verschiedene Datensätze können raumbezogen kombiniert und anschaulich abgebildet werden.

16.06.2016

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CaSSIS sendet erste Bilder vom Mars

Die Mars-Kamera CaSSIS auf der ExoMars-Sonde hat diese Woche die ersten Bilder vom Mars aufgenommen. Obwohl aus der grossen Distanz noch nicht viel zu erkennen ist, sind sie wichtig zur Vorbereitung der Mission, die im Oktober beim Roten Planeten ankommen soll.

14.06.2016

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Rosetta entdeckt noch mehr Kometen-Edelgase

Nach dem Edelgas Argon hat das ROSINA-Messinstrument auf der Rosetta-Sonde nun auch die Edelgase Krypton und Xenon auf dem Kometen 67P/Churyumov-Gerasimenko entdeckt. Diese erlauben weitere Aufschlüsse über die Entstehung unseres Sonnensystems.  

09.06.2016

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Schwache Bienen machen starke Völker

Völker der Östlichen Honigbiene überleben einen Befall mit der parasitären Varroamilbe, der für Völker der Westlichen Honigbiene tödlich endet. Ein internationales Forschungsteam von Agroscope, dem Institut für Bienengesundheit der Universität Bern hat zusammen mit Partnern aus China und Thailand entdeckt, dass ein Grossteil der befallenen Larven der Östlichen Honigbiene stirbt, worauf die Kolonie die abgestorbenen Larven entfernt – zusammen mit ihren Parasiten. Erstaunlicherweise ermöglichen schwache Bienen das Überleben des Bienenvolkes, indem sie die Vermehrung des Parasiten verhindern. Das ist ein Beispiel dafür, dass altruistischer Suizid in der Natur ein erfolgreiches Konzept sein kann.

08.06.2016

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Molekularer Regulator FUS: Wirkweise aufgedeckt

Forschende der Universität Bern erklären die molekulare Wirkweise eines lebenswichtigen Regulators der Genexpression und erweitern damit das Verständnis zur Entstehung der Amyotrophen Lateralsklerose (ALS).

31.05.2016

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Konsens im Kampf gegen Dickdarmkrebs

Das Auftreten spezieller invasiver Krebszellen kann eine genauere Prognose bei Darmkrebserkrankungen ermöglichen. Auf Initiative der Forschungsgruppe für Dickdarmkrebs am Institut für Pathologie der Universität Bern wurde Ende April eine Konferenz durchgeführt, die zu einem Konsens in der Beurteilung des Phänomens geführt hat. Zusammen mit Kolleginnen und Kollegen aus weltweit elf Ländern wurde eine international standardisierte Auswertungsmethode erarbeitet.

27.05.2016

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Rosettas Komet enthält Bausteine für Leben

Komet Churyumov-Gerasimenko enthält Schlüsselelemente für Leben. Das ROSINA- Messinstrument auf der Raumsonde Rosetta hat Aminosäure und Phosphor – beides wichtige Bestandteile von DNA, RNA und Zellmembranen – in der Staub- und Gaswolke nachgewiesen, die den Kometen umgibt.

23.05.2016

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Wenn Konsumenten Marken sabotieren

Wenn Konsumenten bewusst eine Marke angreifen, um dieser Schaden zuzufügen, spricht man von «Consumer Brand Sabotage». Marketingforschende der Universität Bern haben dieses Phänomen genauer untersucht, Hintergründe und Motive der Markensabotage identifiziert und stellen erste Gegenmassnahmen vor.

13.05.2016

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Wie Schlaf das räumliche Gedächtnis fördert

Die Schlafphase, in der wir träumen, spielt eine wichtige Rolle für das Gedächtnis. Warum das so ist, war bislang unklar. Zum ersten Mal konnte eine internationale Forschergruppe mit Berner Beteiligung einen kausalen Zusammenhang zwischen dieser Schlafphase und der räumlichen Erinnerung nachweisen.

25.04.2016

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Hagelforschende setzen auf Handy-Apps und Blechschäden

Obwohl Hagel grosse Schäden verursacht, fehlt bislang ein flächendeckendes Messnetz. Forschende der Universität Bern gehen jetzt neue Wege: Sie nutzen Schadensdaten von Fahrzeugen und Hagelmeldungen aus der Bevölkerung, um Hagel-Warnungen zu verbessern.

25.04.2016

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Fünf Forschende der Universität Bern erhalten 10 Millionen EU-Gelder

Der Tierpathologe Sven Rottenberg, der Genetiker Mariusz Nowacki, der Neurophysiologe Thomas Nevian und der Informatiker Matthias Zwicker erhalten vom Europäischen Forschungsrat je einen «Consolidator Grant» von 2,2 Millionen Franken. Die Evolutionsbiologin Anna Malaspinas erhält zudem einen «Starting Grant» von 1,5 Millionen Franken. Ihre Projekte befassen sich mit Krebstherapie, Vererbung, chronischem Schmerz, Computergrafik und Evolution.

18.04.2016

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Die Schweiz gründet ein Polarinstitut und lanciert eine grosse Expedition in die Antarktis

Das Swiss Polar Institute wird sich mit der Erforschung der Pole und extremer Umgebungen befassen. Sein erstes Projekt ist ehrgeizig: eine internationale wissenschaftliche Expedition rund um Antarktika, bei der 55 Forscher aus 30 Ländern an 22 Forschungsprojekten zusammenarbeiten.

14.04.2016

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CaSSIS-Kamera: erste Bilder aus dem All

Seit ihrem Start am 14. März 2016 befindet sich die ExoMars-Sonde auf dem Weg zum Mars. Dieses Ziel soll die Sonde mit der hochauflösenden Kamera im Gepäck im kommenden Oktober erreichen. Bereits jetzt haben die Forschenden Gewissheit, dass CaSSIS funktioniert. Das hochauflösende Kamerasystem sendet erste Bilder aus dem All.

11.04.2016

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Adrian Ochsenbein und Markus Manz werden mit dem Otto Naegeli-Preis 2016 ausgezeichnet

Der Onkologe Adrian Ochsenbein der Universität Bern und der Hämatologe Markus Manz der Universität Zürich erhalten ex aequo den mit 200'000 Franken dotierten Otto Naegeli-Preis 2016 der Otto Naegeli Stiftung.

07.04.2016

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Der neunte Planet nimmt Gestalt an

Astrophysiker der Universität Bern haben die Entwicklung des mutmasslichen Planeten im äusseren Sonnensystem mit einem Computermodell simuliert. Danach hat das Objekt heute einen Radius, der 3.7 Erdradien entspricht und seine Temperatur beträgt minus 226 Grad Celsius.

31.03.2016

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3000 Zeichnungen für die CHEOPS-Mission im Web

Kinder in der Schweiz und überall in Europa zeichneten Tausende von fantasievollen Bildern mit Planeten, Raketen und Ausserirdischen. 3000 Beiträge der Zeichenaktion, welche die Universität Bern organisiert hat, werden mit dem CHEOPS-Weltraumteleskop ins All fliegen. Die Kinderzeichnungen sind jetzt auf einer interaktiven Europakarte auf dem Web zu sehen.

21.03.2016

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Universität Bern erhält Stiftungsprofessur für Präventivzahnmedizin

Die Zahnmedizinischen Kliniken der Universität Bern erhalten eine ausserordentliche Professur für Präventivzahnmedizin und Orale Epidemiologie. Ihr Ziel ist es, die orale Gesundheit der Bevölkerung zu fördern.

18.03.2016

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Paracetamol wirkt nicht besser als Placebo gegen Arthroseschmerzen

In der bisher umfassendsten Analyse von Schmerzmitteln bei Patienten mit Knie- und Hüftarthrose hat Paracetamol keine klinisch relevante Wirksamkeit gezeigt. Das Medikament Diclofenac wirkt hingegen besser als viele neuere auf dem Markt befindliche Schmerzmittel. Dies ist das Ergebnis einer gross angelegten Meta-Analyse von Berner Medizinern.

08.03.2016

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Berner Kamera hebt ab zum Mars

Am 14. März 2016 ist es soweit: die Berner Mars-Kamera CaSSIS startet mit der Sonde «ExoMars» ihre Reise zum Mars. Im Oktober 2016 soll sie ihr Ziel erreichen und dort Bilder von unerreichter Schärfe von der Marsoberfläche liefern.

03.03.2016

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Neue Therapie für suizidale Menschen

Forschende der Universitären Psychiatrischen Dienste Bern (UPD) haben eine wirksame Therapie für Menschen entwickelt, die einen Suizidversuch unternommen haben. Mit der neuartigen Therapie kann das Risiko weiterer Suizidhandlungen deutlich gesenkt werden. Die Forschenden konnten ihre Studie und ihre Ergebnisse in der neuesten Ausgabe der renommierten Fachzeitschrift PLOS Medicine publizieren.

02.03.2016

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13 neue Förderungsprofessuren an der Universität Bern

Der Schweizerische Nationalfonds vergibt dieses Jahr 40 Förderungsprofessuren an ausgezeichnete Nachwuchsforscherinnen und -forscher. 13 davon gehen an die Universität Bern – so viele wie noch nie zuvor. Erstmals liegt der Anteil geförderter Wissenschaftlerinnen zudem über 50 Prozent.

01.03.2016

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Zuschauen, wie eine neue Art entsteht

Manchmal geht Evolution viel schneller als wir denken. Genetische Analysen ermöglichen es, sehr frühe Stadien der Artbildung zu erkennen und Artbildungsprozesse besser zu verstehen. Zum Beispiel, dass eine Art beginnen kann, sich in zwei aufzuspalten, selbst dann, wenn sich ihre Tochterarten zur gleichen Zeit am gleichen Ort paaren. Eine soeben publizierte Studie des Wasserforschungsinstituts Eawag und der Universität Bern zeigt dies anhand der rasanten Entwicklung des Dreistachligen Stichlings im und um den Bodensee.

23.02.2016

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Neuer Ansteckungsweg eines Virus bei Schweinen entdeckt

Das Japanische Enzephalitis (JE) Virus verursacht schwere Gehirnentzündungen bei Menschen und Fruchtbarkeitsstörungen bei Schweinen. Bisher war nur eine Ansteckung über Moskitos bekannt. Das Virus überträgt sich aber auch im direkten Kontakt zwischen Schweinen, womit es auch in der Moskito-freien Winterzeit in Schweinepopulationen zirkulieren könnte.

22.02.2016

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Den Vorurteilen im Gehirn auf der Spur

Wir sagen nicht immer, was wir denken: Gewisse Vorurteile verstecken wir gern, manchmal gar vor uns selber. Unbewusste Vorurteile werden aber mit Tests sichtbar, denn wir brauchen länger Zeit, wenn wir Unangenehmes mit positiven Begriffen assoziieren müssen. Berner Forschende zeigen nun, dass im Gehirn dafür nicht zusätzliche Prozesse verantwortlich sind, sondern einige davon einfach länger dauern.

16.02.2016

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Aggressive Buntbarsche: Angriff ist die beste Verteidigung

Forschende aus Bern, England und Australien haben den Buntbarsch «Prinzessin vom Tanganjikasee» bei territorialen Kämpfen beobachtet und Erstaunliches entdeckt: Die Kämpfe lenken die Tiere so sehr von ihrer Umgebung ab, dass sie lauernde Gefahren erst spät bemerken – jedoch besitzen die Fische eine Strategie, die ihnen wahrscheinlich das Leben rettet: Anstatt vor Raubfischen die Flucht zu ergreifen, wehren sie sich.

15.02.2016

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Seltene tödliche Krankheit TTP schneller stoppen

Wer die seltene Blutkrankheit TTP überlebt, kämpft danach mit bleibenden neurologischen Schäden. Damit dies nicht so bleibt entwickelt die Hämatologie des Inselspitals eine schnellere und Rückfall-sicherere Therapie.

11.02.2016

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Ein Hauch Havanna an der Aare: Fernando Pérez ist fünfter Friedrich Dürrenmatt Gastprofessor

Die «Friedrich Dürrenmatt Gastprofessur für Weltliteratur» an der Universität Bern übernimmt im Frühjahrssemester 2016 Fernando Pérez – der bedeutendste zeitgenössische kubanische Filmautor und Filmemacher. In Lehrveranstaltungen und Filmreihen wird er die Sprache des lateinamerikanischen Kinos vermitteln.

08.02.2016

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Alte Bäume offenbaren «Spätantike Kleine Eiszeit» vor rund 1500 Jahren

Jahrringmessungen decken eine drastische Kälteperiode in Eurasien zwischen 536 und etwa 660 nach Christus auf. Sie überlagert sich zeitlich mit der Justinianischen Pest sowie mit politischen Umwälzungen und Völkerwanderungen sowohl in Europa als auch in Asien. Dies berichtet ein interdisziplinäres Team unter Leitung der Eidgenössischen Forschungsanstalt WSL und dem Oeschger-Zentrum der Universität Bern im Fachjournal «Nature Geoscience».

08.02.2016

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Der menschgemachte Klimawandel wird noch viele Generationen nach uns beschäftigen

Die heutigen Treibhausgasemissionen verursachen einen Klimawandel, der Jahrtausende andauern kann – so das Fazit einer internationalen Studie mit Beteiligung unter anderem der Universitäten Oregon, Harvard, MIT, Oxford und Bern. Doch bislang nehme die Politik die langfristigen Folgen der globalen Erwärmung wie den Anstieg des Meeresspiegels um bis zu 25 Meter nicht genügend zur Kenntnis.

02.02.2016

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Stiftungsprofessur für Palliative Care besetzt

Die Universität Bern hat für die neu geschaffene Stiftungsprofessur für Palliative Care den Berner Palliativmediziner Steffen Eychmüller angestellt. Die Anschubfinanzierung der Professur in Höhe von drei Millionen Franken wird von der Schweizerischen Akademie der Medizinischen Wissenschaften (SAMW) und Helsana übernommen.

02.02.2016

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Moderne Infrastruktur für Rechtsmedizin und klinische Forschung

Der Regierungsrat des Kantons Bern empfiehlt den Stimmberechtigten ein Ja zum Ausführungskredit für den Laborneubau der Universität an der Murtenstrasse in Bern. Mit dem Neubau werden die dringend benötigten Räumlichkeiten für die Rechtsmedizin und die medizinische Forschung bereitgestellt. Eine zeitgemässe Infrastruktur ist für den Rechtsstaat und den Medizinstandort Bern von grosser Bedeutung.

28.01.2016

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Zwei neue Vizerektoren gewählt

Der Regierungsrat des Kantons Bern hat zwei neue Vizerektoren in die Universitätsleitung gewählt. Daniel Candinas übernimmt das Vizerektorat Forschung von Christian Leumann, der seinerseits Anfang August Rektor der Universität Bern wird. Als zweiter neuer Vizerektor wurde Achim Conzelmann gewählt, der das Vizerektorat Entwicklung übernimmt.

21.01.2016

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Umsetzung von Klimazielen erfordert rasches Handeln

Das «Paris-Abkommen» der UN-Klimakonferenz wird zwar als historisch bezeichnet, aber der Erfolg hängt von einer raschen Umsetzung ab. Was ein Hinauszögern von CO2-Reduktionen für das Klima und die Ozeane zur Folge hätte, haben nun Berner Klimaphysiker berechnet.

11.01.2016

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Die «Dialäkt App» gibt es nun auch auf Englisch

Sie wurde in der Deutschschweiz über 88'000 mal heruntergeladen und führte zu weiteren Spracherkennungs-Apps: die «Dialäkt App», die den Dialekt des Benutzers verortet. Nun gibt es sie auch für Engländer. Sie heisst «English Dialects» und wurde von den Universitäten Bern, Zürich und Cambridge gemeinsam entwickelt.

06.01.2016

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Mechanismus bei degenerativen Hirnerkrankungen entdeckt

Wenn ein bestimmtes Protein im Kleinhirn fehlt, führt dies dort zur Degeneration der wichtigsten Zellen und zu unheilbaren Hirnerkrankungen. Zellbiologen der Universität Bern haben nun einen Mechanismus entdeckt, der neue Wege zur Behandlung von neurodegenerativen Krankheiten im Kleinhirn eröffnet.

05.01.2016

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Löwenzahn schützt sich mit Latex vor Maikäfer-Larven

Der Löwenzahn gilt vielen als ein lästiges Unkraut. Neben Hobby-Gärtnern hat die Pflanze auch in der Natur viele Feinde. Vor diesen schützt sie sich mit einem latexhaltigen Saft. Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für chemische Ökologie in Jena und der Universität Bern konnten jetzt nachweisen, dass eine einzige Substanz aus dem bitteren Latexsaft die Wurzeln des Löwenzahns gegen gefrässige Maikäferlarven wirksam schützt. Latex ist demnach für die pflanzliche Verteidigung gegen Bodenschädlinge entscheidend.