Medienmitteilungen, Infos für Medienschaffende und Medienecho Media Relations

Medienmitteilungen 2015

21.12.2015

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Wie das Gehirn den Schlaf steuert

Berner Neurologen haben einen Mechanismus im Gehirn entdeckt, der für das rasche Aufwachen aus dem Schlaf und auch aus der Narkose verantwortlich ist. Die Ergebnisse ihrer Studie könnten neue medizinische Therapien gegen Schlafstörungen und für das Aufwachen aus bewusstlosen Zuständen ermöglichen.

05.12.2015

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«Freiheit ist unverzichtbar für die akademische Unternehmung»

Am 181. Dies academicus der Universität Bern betonte Rektor Martin Täuber die Autonomie der Universität als Grundlage für ihren Erfolg und die Wichtigkeit der internationalen Vernetzung. Regierungsrat Bernhard Pulver warnte seinerseits davor, Berufslehre und Hochschulen gegeneinander auszuspielen. Mehr flexible «Tenure-Track»-Stellen für aufstrebende Forschende forderte schliesslich David Ginsbourger von der Berner Mittelbauvereinigung MVUB. Sieben Persönlichkeiten wurden mit einem Ehrendoktortitel und elf Forschende mit akademischen Preisen geehrt.

27.11.2015

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Der Konkurrent ist gefährlicher als der Fressfeind

Wenn invasive Arten die Artenvielfalt eines Ökosystems reduzieren, spielt Nahrungskonkurrenz eine wichtigere Rolle als bisher angenommen. Das zeigen Forscher der Eawag und der Universität Bern am Beispiel von Fisch fressenden Buntbarsch-Arten des Viktoria-Sees, die seit der Einführung des Fisch fressenden Nilbarschs in den 1950er Jahre ausgestorben sind. Die Geschichte belegt zugleich, wie gefährdet hoch spezialisierte Arten bei schnellen Umweltveränderungen sind.

26.11.2015

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ARTORG und Inselspital entwickeln künstliches Pankreas

Künstliche Bauchspeicheldrüsen können bislang unterschiedliche Nahrungsmengen und Bewegungsraster im Tagesablauf von Diabetes-Patienten nicht kompensieren. Die Universität Bern, das Inselspital und ein Industriepartner arbeiten daher an einem flexibleren System zur kontinuierlichen Kontrolle des Blutzuckers.

12.11.2015

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XENON1T: Startschuss zur Suche nach Dunkler Materie

Im Universum gibt es fünf Mal mehr dunkle Materie als «normale Materie», die Atome und Moleküle bildet und damit das bekannte Weltall ausmacht. Dennoch ist über diese dunkle Komponente bislang nur wenig bekannt. Ein internationales Team von Wissenschaftlern mit Beteiligung von Forschenden der Universitäten Zürich und Bern hat das neue XENON1T-Experiment im italienischen Gran Sasso Untergrundlabor gestartet. Dort wird mit bislang unerreichter Empfindlichkeit nach der dunklen Materie gesucht.

06.11.2015

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Schweizer Kamera macht sich auf den Weg zum Mars

In Rekordzeit haben Forschende der Universität Bern eine hochpräzise Weltraum-Kamera entwickelt und gebaut. Das Gerät soll an Bord einer ESA-Raumsonde im März 2016 in Richtung Mars starten.

05.11.2015

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Forschungspreis 2015 zeichnet Projekt gegen Brustkrebs aus

Der diesjährige Johanna Dürmüller-Bol DKF Forschungspreis des Departements Klinische Forschung DKF der Universität Bern geht an Federica Moalli. Der mit CHF 30'000.- dotierte Forschungspreis wurde am Tag der Klinischen Forschung, am Mittwoch, 4. November 2015, verliehen. Neben dem Forschungspreis wurden auch weitere Preise vergeben.

03.11.2015

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Auf der Jagd nach neuen Neutrinos

Berner Technologie ist vorne mit dabei auf der Suche nach neuen Elementarteilchen. Das internationale Neutrino-Grossprojekt «MicroBooNE» in den USA mit Berner Beteiligung ist erfolgreich gestartet.

03.11.2015

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Erhöhtes Krebsrisiko bei Kindern, die neben Autobahnen wohnen

Kinder, die in der Nähe von Autobahnen oder Autostrassen wohnen, haben wahrscheinlich wegen krebserregender Stoffe in den Abgasen ein erhöhtes Risiko, an Leukämie zu erkranken. Berner Sozial- und Präventivmediziner fanden einen Zusammenhang zwischen dem Wohnort und den von 1985 bis 2008 in der Schweiz registrierten Krebserkrankungen bei Kindern.

28.10.2015

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Software erkennt gefährdetes Hirnschlag-Gewebe in Rekordzeit

Die in Bern entwickelte Software FASTER kann innert Minuten erfassen, welche Hirnareale nach einem Schlaganfall langfristig geschädigt bleiben. Ihre Vorgängerversion BraTumIA zur Tumorsegmentation ist seit 2014 bereits international im Einsatz.

28.10.2015

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Überraschend Sauerstoff in Kometenatmosphäre entdeckt

Die bisher grösste Überraschung bei der chemischen Analyse der Atmosphäre von Komet Churyumov-Gerasimenko ist der hohe Anteil an Sauerstoffmolekülen. Diese Moleküle, die in der Erdatmosphäre häufig sind, hatte man bislang bei Kometen ausgeschlossen.

19.10.2015

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Gesundheitsförderung und Prävention im Alter verlängern die Lebenszeit

Mit einem neuartigen Gesundheitsprofil-Verfahren und anschliessender persönlicher Gesundheitsberatung können die Gesundheit und die Lebenserwartung älterer Personen verbessert werden. Dies zeigt eine internationale Studie, welche unter der Leitung der Universität Bern und des Inselspitals Bern durchgeführt wurde.

19.10.2015

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Dürren durch Verschiebung der Tropen

Der Tropengürtel weitet sich seit den 1980er Jahren wegen der Klimaerwärmung aus – mit starken Auswirkungen auf Niederschlags- und Trockengebiete weltweit. Schon frühere Verschiebungen des Tropengürtels führten zu einer Reihe von Dürren – und können solche erneut auslösen, wie eine Studie von Berner Klimatologen zeigt.

16.10.2015

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Mittelland-Gesteine widerlegen gängige Modelle über Alpenbildung

Die Gesteine des Mittellandes dokumentieren das Wachstum der Alpen während der letzten 30 Millionen Jahre. Laut Forschern der Universität Bern und der ETH Zürich widerlegen neue Analysen dieses Gesteinsarchivs das gängige Alpenbildungs-Modell.

15.10.2015

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Koffeinierter Nektar ist unwiderstehlich für Honigbienen

Pflanzen, die ihren Nektar mit Koffein versetzen, können Bienen dazu bringen, mehr Artgenossinnen zu sich zu locken. Zu diesem Schluss kommt ein internationales Team von Biologinnen und Biologen um Margaret Jane Couvillon von der Universität Sussex und den Berner Forscher Roger Schürch.

13.10.2015

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Zwei Neonikotinoide schädigen Bienenköniginnen

Seit einigen Jahren kommt es auf der Nordhalbkugel zu massiven Verlusten von Bienenvölkern. Eine mögliche Ursache dafür sind geschwächte Bienenköniginnen. In einer neuen Studie konnte nun aufgezeigt werden, dass zwei Insektizide aus der Gruppe der Neonikotinoide den Bienenköniginnen erheblichen Schaden zufügen – und sie dadurch daran hindern können, ihre zentrale Funktion im Bienenvolk wahrzunehmen. Die Insektizide dürfen in der EU und der Schweiz seit 2013 nur noch beschränkt angewendet werden.

06.10.2015

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Südkoreaner zum Vorsitzenden des Weltklimarats gewählt

Der Berner Klimaforscher Thomas Stocker gehörte zur engsten Auswahl für die Besetzung des IPCC-Vorsitzenden. Er hat die Wahl knapp verpasst. Der Professor für Klima- und Umweltphysik wird sich nun wieder vermehrt in Forschung und Lehre engagieren.

25.09.2015

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Edelgas Argon auf Komet Churyumov-Gerasimenko entdeckt

Das Berner Massenspektrometer ROSINA auf der Raumsonde Rosetta hat erstmals das Edelgas Argon in der Kometenhülle von «Chury» entdeckt. Die Messung stützt die These, wonach das Wasser auf der Erde nicht von Kometen stammt.

22.09.2015

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Darmflora: Sage mir, wo du lebst, und ich sage dir, was du machst

Entzündliche Darmerkrankungen und den Reizdarm heilen: Ein Forschungsteam unter Berner Führung untersucht dazu seit Jahren die Bakterien im Darm minutiös. Die jüngste Forschungsarbeit ist soeben in der renommierten Fachzeitschrift «Nature Communications» veröffentlicht worden.

21.09.2015

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«Strahlende» Diagnose: Expertentreffen in Bern

Die radioaktive Tumordiagnose verfeinern und verbessern: Diesem Ziel dient ein fünftägiges internationales Expertentreffen in Bern.

14.09.2015

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Neue Therapie reduziert Blutungsrisiko bei Herzkatheter-Patienten

Laut einer soeben im renommierten New England Journal of Medicine publizierten Studie reduziert ein neuer Blutgerinnungshemmer das Blutungsrisiko bei Herzkatheter-Patienten deutlich. An der Studie waren auch das Inselspital und die Universität Bern beteiligt.

10.09.2015

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Studierendenzahlen 2015: Das Wachstum verlangsamt sich

Mit über 17'500 Studierenden bleibt die Universität Bern die drittgrösste Universität der Schweiz – das starke Wachstum der letzten Jahre ist jedoch gebremst. Naturwissenschaftliche Studiengänge sind bei den Neuanmeldungen nach wie vor am gefragtesten.

03.09.2015

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Innovative Therapie einer bösartigen Blutstammzell-Erkrankung

Das Eiweiss «Telomerase» gezielt stoppen: Eine Forschungsgruppe von Universität Bern und Inselspital Bern schafft damit die Grundlage zur Therapie einer lebensgefährlichen Überproduktion von Blutplättchen. Das New England Journal of Medicine berichtet über den Meilenstein in der Behandlung der häufigen Blutkrankheit «ET».

03.09.2015

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Bundeskanzlerin Angela Merkel: «Gut Ding will Weile haben»

Deutschlands Bundeskanzlerin Angela Merkel hat an der Universität Bern ihren Ehrendoktortitel in Empfang genommen, den Senat und Universitätsleitung ihr im Jahr 2009 verliehen haben. Anschliessend ging sie in ihrer Rede auf die aktuelle Flüchtlingskrise ein.

31.08.2015

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Starke, aber zeitlich begrenzte Temperaturabkühlungen unter der Lupe

Grosse Vulkanausbrüche schleudern beträchtliche Mengen an Schwefeldioxid in die Atmosphäre, die sich in Aerosole umwandeln, in der Stratosphäre verteilen, dort einen Teil der Sonneneinstrahlung blockieren und so die Erdoberfläche für einige Jahre abkühlen. Ein internationales Forscherteam mit Berner Beteiligung hat nun dank der Kombination von Jahrringuntersuchungen an Bäumen und Klimamodellen einen Ansatz entwickelt, mit dem die Abkühlung besser quantifiziert und realitätsnah simuliert werden kann. Ihre Ergebnisse haben sie in der Fachzeitschrift «Nature Geoscience» veröffentlicht.

28.08.2015

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Ozeanplaneten weniger lebensfreundlich als vermutet

Forschende aus Bern und Berlin haben ein Modell entwickelt, mit dem sie den CO2-Zyklus auf Ozeanplaneten ausserhalb unseres Sonnensystems studieren können. Ihre Ergebnisse zeigen, dass sich dieser Zyklus negativ auf die Stabilität des Klimas und damit auch auf die Lebensfreundlichkeit dieser Planeten auswirkt.

26.08.2015

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Membranprotein in Bern erstmals entschlüsselt

Dreidimensionale (3D) Atommodelle von Proteinen sind wichtig, um deren Funktion zu verstehen. Dies ermöglicht unter anderem die Entwicklung neuer Therapieansätze für Krankheiten. Berner Strukturbiologen ist es nun gelungen, die Struktur eines speziellen Membranproteins zu entschlüsseln – dies gelingt relativ selten und ist eine Premiere in Bern.

20.08.2015

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XENON-Experiment: (noch) kein Hinweis auf Dunkle Materie

Dunkle Materie wurde bislang noch nie direkt gemessen. Auch die internationale XENON-Kollaboration, an der Forschende der Universitäten Bern und Zürich beteiligt sind, fand bisher keinen Hinweis darauf. Ihre Ergebnisse erlauben es aber, eine seit Jahren schwelende wissenschaftliche Kontroverse aufzulösen.

19.08.2015

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Die Strategie eines Tumors: Teile und herrsche

Vom SNF unterstützte Forschende – darunter Wissenschaftler der Uni Bern – haben entdeckt, wie aggressive Zellen im frühesten Stadium der Tumorentwicklung in gesundes Gewebe eindringen können. Dies eröffnet neue Möglichkeiten, den Krebs an der Wurzel zu packen.

03.08.2015

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Berner Forscher bauen Prototyp für neuartigen Gehirn-Scanner

Eine internationale Forschungsgruppe mit Berner Beteiligung entwickelt einen neuartigen Scanner, der aus Detektoren besteht, die für das CERN bei Genf gebaut wurden. Der Scanner wird Bilder in einer bislang unerreichten Auflösung liefern und unter anderem in der Hirnforschung Anwendung finden. Der Schweizerische Nationalfonds unterstützt das Projekt mit 1,9 Millionen Franken.

31.07.2015

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Erstmals Impfstoff gegen Ebola erfolgreich getestet

Ein in Westafrika erstmals im Feldversuch getesteter Impfstoff gegen das Ebola-Virus hat sich als wirksam erwiesen. Geimpft wurden Personen, die engen Kontakt zu einem neu Infizierten hatten und besonders gefährdet sind. Berner Mediziner sind an der von der Weltgesundheitsorganisation WHO organisierten Impfstudie massgeblich beteiligt.

30.07.2015

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CML-Leukämie: Berner Forschungserfolg mit Kombi-Therapie

Mit Kombi-Therapie gegen die chronische myeloische Leukämie (CML): Die renommierte Fachzeitschrift «Science Translational Medicine» berichtet in ihrer Ausgabe vom 29. Juli 2015 über einen Berner Forschungserfolg.

30.07.2015

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Kometen: weiche Schale, harter Kern?

Komet Churyumov-Gerasimenko gibt neue Rätsel auf: Bodenmessungen des Landemoduls «Philae» deuten darauf hin, dass sich der Komet verändert hat. Forschende waren bislang davon ausgegangen, dass er seit seiner Entstehung vor rund 4,5 Milliarden Jahren praktisch im gleichen Zustand geblieben war. Die Resultate der Studie, an der auch Forschende der Universität Bern beteiligt sind, wurden im Magazin «Science» publiziert.

29.07.2015

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Glücksfall zeigt, aus welchen Elementen «Chury» besteht

Der Komet Churyumov-Gerasimenko wird von Partikeln des Sonnenwinds getroffen, welche Atome aus seiner Oberfläche lösen. Diese wurden nun vom Massenspektrometer des ROSINA-Messgeräts der Universität Bern erfasst und analysiert. Die Ergebnisse zeigen, dass «Chury» mit den ältesten bekannten Meteoriten unseres Sonnensystems verwandt ist.

09.07.2015

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Vulkanausbrüche, die die Welt erschütterten

Kühle Sommer haben in den vergangenen 2500 Jahren bei den sozioökonomischen Veränderungen eine wichtige Rolle gespielt. Dass sie durch Ausbrüche grosser Vulkane verursacht oder verstärkt wurden, konnte bisher nicht präzise belegt werden. Dies gelang nun einer Gruppe von Wissenschaftern mit Beteiligung des Oeschger Zentrums für Klimaforschung, wie die Zeitschrift «Nature» berichtet.

06.07.2015

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Asiens Verwandlungen: Wendy Law-Yone aus Burma ist vierte Friedrich Dürrenmatt Gastprofessorin

Die burmesische Autorin Wendy Law-Yone übernimmt im Herbstsemester 2015 die «Friedrich Dürrenmatt Gastprofessur für Weltliteratur» an der Universität Bern. Anhand aktueller Literatur betrachtet die Schriftstellerin mit ihren Berner Studierenden die dramatischen Veränderungen asiatischer Gesellschaften.

02.07.2015

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Forschende warnen vor negativen Folgen der CO2-Emissionen für die Ozeane

Die Ozeane fangen einen grossen Teil der menschengemachten Erwärmung der Atmosphäre auf – mit weitreichenden Folgen für die physikalische und chemische Zusammensetzung der Weltmeere sowie der Ökosysteme, welche sie beherbergen. Eine internationale Forschergruppe mit Berner Beteiligung hat nun untersucht, welche Risiken zwei verschiedene CO2-Emissionsszenarien für die maritimen Ökosysteme und deren Leistungen für den Menschen mit sich bringen.

26.06.2015

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Feinstaub aus modernen Benzinmotoren schadet unserer Lunge

Feinstaub aus Benzinmotoren ist schädlich für unsere Atemwege – egal ob die Motoren schon älter sind oder der neuesten EU-Norm entsprechen. Die Feinstaub-Partikel bewirken, dass Krankheitserreger leichter in die Lunge eindringen können. Dies haben Forschende der Universität Bern und des Paul Scherrer Instituts PSI mittels eines realitätsnahen Laborexperiments nachgewiesen.

24.06.2015

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Megabeben hinterlassen typische Spuren im Gestein

Während der frühen Entwicklung der Alpen fanden vor rund 30 bis 40 Millionen Jahren Megabeben statt. Diese hinterliessen charakteristische Spuren in Gesteinsschichten, wie ein Berner Geologe herausgefunden hat. Anhand dieser geologischen Strukturen können nun andere Megabeben der Vergangenheit nachgewiesen werden.

16.06.2015

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Internationales Neutrino-Experiment erfolgreich abgeschlossen

Zum fünften Mal konnte die Umwandlung eines Myon-Neutrinos in ein Tau-Neutrino direkt beobachtet werden – diese Umwandlung gilt nun als definitiv belegt. Damit schliesst das internationale OPERA-Experiment, das insbesondere dieses Phänomen nachweisen sollte, erfolgreich ab. Berner Physiker haben dafür wegweisende Arbeit geleistet.

16.06.2015

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Fokus auf wirtschaftlichem Nutzen von Bestäubern greift für seltene Arten zu kurz

Welche Bienenarten leisten einen relevanten Beitrag zur Bestäubung von landwirtschaftlichen Kulturen? Eine globale Studie zeigt, dass der Honigbiene rund die Hälfte der Wertschöpfung von fremdbestäubten Kulturen zu verdanken ist. Die andere Hälfte wird durch weltweit rund 125 häufige Wildbienen- und Hummelarten geleistet. Diese können in der Agrarlandschaft mit vergleichsweise einfachen Massnahmen gefördert werden, während für seltene, gefährdete Wildbienenarten spezifische Naturschutzmassnahmen notwendig sind.

08.06.2015

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Gewittersturm legt Universitäts-Server teilweise lahm

Starke Schwankungen im elektrischen Netz der Stadt Bern führten am Samstagabend zwischen 19.30 Uhr und 22.30 Uhr zu einem Stromausfall in einem zentralen Serverraum der Universität Bern. Diverse wichtige Systeme der Universität Bern waren betroffen; ein Datenverlust fand nach jetzigem Kenntnisstand nicht statt, jedoch waren die Prüfungsnoten des Kalenderjahres 2014 während gewisser Zeit für Dritte zugänglich.

02.06.2015

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Finanzmarktregulierung: Neuer berufsbegleitender Lehrgang der Universitäten Bern und Genf

Die Universitäten Bern und Genf lancieren einen gemeinsamen Lehrgang für ein Certificate of Advanced Studies (CAS) in Finanzmarktregulierung. Die berufsbegleitende Ausbildung richtet sich an Personen mit Berufserfahrung im Finanzbereich, insbesondere aus Finanzinstituten und von Behörden. Professoren der beiden Universitäten und erfahrene Gastreferenten unterrichten auf Englisch an 12 Tagen in Bern und 4 Tagen in Genf.

28.05.2015

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Wie Kometen entstanden sind

Komet «Chury» hat offenbar eine schichtartige Struktur und scheint aus zwei Objekten zusammengesetzt – so wie andere Kometenkerne, die bereits von Raumsonden beobachtet wurden. Mit Hilfe von 3D-Computersimulationen konnte Martin Jutzi, Astrophysiker an der Universität Bern, die Entstehung solcher Kometen rekonstruieren. Sie sind das Resultat sanfter Zusammenstösse. Die Studie ist im Fachjournal «Science Express» erschienen.

27.05.2015

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Auf der Suche nach Leben in ausserirdischen Ozeanen

Grosse Ehre für Nicolas Thomas von der Universität Bern: Der Forscher wurde zum Mitglied des Kamerateams der NASA-Mission «Europa Clipper» ernannt. Mit ihrer Hilfe soll die Frage beantwortet werden, ob es in den Ozeanen des Jupiter-Mondes «Europa» Leben gibt.

26.05.2015

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Berner Krebsforschende bremsen tödliche Blutkrankheiten

Viele Leukämie-ähnliche Blutkrankheiten sind bislang unheilbar. Forschende der Universität Bern verlangsamten nun erfolgreich das Fortschreiten der Krankheiten, indem sie einen bestimmten Botenstoff blockierten.

11.05.2015

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Bäume nutzen Wasser effizienter

Der Anstieg des CO2-Gehaltes in der Luft führt dazu, dass Bäume in Europa das ihnen zur Verfügung stehende Wasser immer effizienter nutzen: Im zwanzigsten Jahrhundert ist die Wasser-nutzungseffizienz um rund 20 Prozent gestiegen. Das berichtet ein Forscherteam um David Frank von der der Eidgenössischen Forschungsanstalt WSL und der Universität Bern.

07.05.2015

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Licht in Sicht: molekularer Lichtschalter gegen Blindheit

Berner Forschenden ist es gelungen, erblindeten Mäusen das Augenlicht zurückzugeben. Dazu haben sie noch intakte Zellen der Netzhaut biotechnologisch so modifiziert, dass sie als Ersatzfotorezeptoren die Rolle der abgestorbenen Lichtsensoren im Auge übernehmen.

06.05.2015

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Fische aus grossen Familien sind die besseren Gruppentiere

Forschende aus Bern und Cambridge konnten aufzeigen, dass sowohl das soziale Verhalten wie auch die Grösse gewisser Gehirnareale einer Buntbarsch-Art von ihrem frühen sozialen Umfeld abhängt.

05.05.2015

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Neonikotinoide: vorbeugender Einsatz von Pflanzenschutzmitteln gefährdet Bienen und andere nützliche Insekten

Der flächendeckende Einsatz von Pflanzenschutzmitteln aus der Gruppe der Neonikotinoide schadet Honigbienen und wildlebenden Insekten. Zu diesem Schluss kommt ein internationales Team von Biologinnen und Biologen unter der Leitung des Berner Forschers Peter Neumann. Die Forschenden empfehlen, diese Mittel im Interesse einer nachhaltigen Landwirtschaft künftig restriktiver anzuwenden.

04.05.2015

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Berner Klimaforscher erhält zum zweiten Mal Fördergelder für Spitzenforschung vom Europäischen Forschungsrat

Klimaphysiker Hubertus Fischer von der Universität Bern erhält vom Europäischen Forschungsrat (ERC) einen Förderbeitrag von 2,26 Millionen Euro für seine Forschung an polaren Eisbohrkernen. Es ist bereits Fischers zweites Projekt, das mit einem der renommierten «ERC Advanced Grants» unterstützt wird. Dies spiegelt die internationale Spitzenstellung der Berner Eis- und Klimaforschung wider.

21.04.2015

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Der Rückgang der biologischen Vielfalt hält an

Erstmals haben sich 35 wissenschaftliche Institutionen aus der ganzen Schweiz zusammengeschlossen, um den Zustand der Biodiversität umfassend zu analysieren. Die Experten kommen zu dem Schluss, dass die Biodiversität in der Schweiz in den letzten Jahrzehnten weiter stark zurückgegangen ist und dass dieser Trend ungebrochen ist. Die punktuell positive Wirkung von Anstrengungen der letzten Jahrzehnte zur Erhaltung und Förderung von selten gewordenen Pflanzen, Tieren und Lebensräumen zeigt, dass es möglich ist, diesen Trend umzukehren. Dazu sind aber deutlich umfangreichere Massnahmen in allen Gesellschafts- und Politikbereichen erforderlich. Für die Wissenschaftler ist die Umsetzung des nun vorliegenden Aktionsplans zur Strategie Biodiversität deshalb von höchster Priorität.

15.04.2015

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Universität Bern: Spitzenposition in interdisziplinärer Forschung

Von der Erzeugung neuer Radio-Isotope zur Krebsbehandlung bis zu «Röntgenbildern» von Gletschern: Der Schweizerische Nationalfonds (SNF) fördert vier interdisziplinäre Forschungsprojekte an der Universität Bern mit mehr als drei Millionen Schweizer Franken.

13.04.2015

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Ein Exoplanet mit höllischer Atmosphäre

Im Rahmen des Nationalen Forschungsschwerpunkts PlanetS haben Astronomen der Universitäten Genf und Bern ein präziseres Temperaturprofil der Atmosphäre eines Exoplaneten erstellt, als dies bisher möglich war. Demnach herrschen in der Atmosphäre des Exoplaneten HD189733b höllische Bedingungen: Windgeschwindigkeiten von mehr als 1000 Kilometern pro Stunde und 3000 Grad.

10.04.2015

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Experte für Spätantike erhält Karl-Christ-Preis für Alte Geschichte 2015

Mischa Meier, Professor für Alte Geschichte an der Universität Tübingen, ist diesjähriger Karl-Christ-Preisträger. Der mit 25’000 Euro dotierte Preis, der dem Marburger Althistoriker Karl Christ gewidmet ist, wird 2015 zum zweiten Mal verliehen. Im zweijährigen Turnus zeichnen die Universitäten Bern und Frankfurt am Main hiermit herausragende wissenschaftliche Leistungen auf dem Gebiet der Alten Geschichte und damit verbundenen Disziplinen aus.

07.04.2015

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Bessere kardiale Rehabilitation für Ältere dank Horizon 2020-Projekt

Herz-Kreislauf-Erkrankungen gehören gerade bei älteren Patienten in der Schweiz und in Europa zu den häufigsten Diagnosen. Das von der EU unterstützte Projekt EU-CaRE mit Berner Beteiligung will nun bestehende kardiale Rehabilitationsprogramme verbessern und telemedizinische Alternativen prüfen, um Gesundheitskosten zu reduzieren.

01.04.2015

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Christian Leumann wird neuer Rektor der Universität Bern

Der Regierungsrat hat Christian Leumann zum neuen Rektor der Universität Bern gewählt. Als Vizerektor Forschung gehört er bereits seit 2011 der Universitätsleitung an. Christian Leumann wird die Nachfolge von Martin Täuber antreten, der spätestens im Sommer 2017 altershalber zurücktreten wird.

30.03.2015

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Die Menschen assen Gras: Der Vulkanausbruch in Indonesien und die Hungersnot in der Schweiz

Vor 200 Jahren kam es in der Schweiz und weiten Teilen Europas zur bisher letzten grossen Hungerkrise. Hauptursache war der Ausbruch des Vulkans Tambora am 10. April 1815, der in verschiedenen Regionen der Erde eine vorübergehende Abkühlung des Klimas bewirkte. Eine internationale Konferenz an der Universität Bern diskutiert die wissenschaftlichen Erkenntnisse, die sich aus diesem Ereignis ziehen lassen. Und ein öffentliches Podiumsgespräch geht der Frage nach, wie gut wir heute für so eine Katastrophe gerüstet wären.

26.03.2015

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Wie sich das Hirn an Schmerzen «erinnert»

Berner Forschende haben einen Mechanismus entdeckt, der für die Chronifizierung von Schmerzen im Gehirn verantwortlich ist. Die Resultate der Studie zeigen neue Möglichkeiten auf, wie in Zukunft chronische Schmerzen medikamentös behandelt werden könnten.

26.03.2015

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Tödliche Parasiten erfinden das Rad neu

Berner Forschende haben in Trypanosomen, einzelligen Parasiten, eine Art winzige Maschine entdeckt, die den Transport von Proteinen durch die Zelle steuert. Dieser Fund könnte helfen, eine der wichtigsten Fragen der Evolutionsbiologie zu beantworten: Wie entstanden komplexe Zellen?

23.03.2015

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DNA-Reparatur macht Krebszellen gegen Therapien resistent

Therapieresistente Tumoren sind die häufigste Todesursache bei Patienten mit metastasierten Krebserkrankungen. Ein Forscherteam unter Berner Leitung hat herausgefunden, wie gewisse Krebsarten diese Resistenz aufbauen – und wie man dies unterbinden kann. Damit könnte die Effektivität von Chemotherapien bei Brust- und Eierstockkrebs erhöht werden.

23.03.2015

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Ein Doktor für die Künste

In Bern ist es nun definitiv möglich, an der gemeinsamen Graduate School of the Arts der Universität Bern und der Hochschule der Künste Bern zu promovieren. Dieses künstlerisch/gestalterisch-wissenschaftliche Doktorandenprogramm ist einzigartig.

19.03.2015

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Kometenmission findet «meistgesuchtes» Molekül

Die Kometensonde Rosetta der Europäischen Weltraum Agentur ESA hat zum ersten Mal Stickstoffgas in der Umgebung eines Kometen gemessen. Die daraus gewonnenen Erkenntnisse liefern wichtige Schlüsse zur Entstehung unseres Sonnensystems. Die Ergebnisse der Studie unter der Leitung von Forschenden der Universität Bern sind nun im Fachjournal «Science» publiziert worden.

17.03.2015

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Die zwei Arten, depressiv zu sein

Berner Forschende konnten nachweisen, dass der Mangel verschiedener Botenstoffe im Gehirn jeweils unterschiedliche Arten von Depressionen verursacht. Dieser Befund könnte dazu beitragen, den Einsatz von Antidepressiva besser auf den Depressionstyp abzustimmen und dadurch ihre Wirksamkeit zu erhöhen.

16.03.2015

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Herzkatheter: Wechsel der Methode reduziert Sterblichkeit deutlich

Aktuell erfolgt der Zugang zum Herzen bei Untersuchungen oder Behandlungen mit Herzkathetern meist via Leiste. Deutlich besser schneidet als Methode jedoch der Zugang übers Handgelenk ab. Dies zeigt eine internationale Studie, an der die Universität Bern massgeblich beteiligt ist, die heute in der Fachzeitschrift «Lancet» publiziert wurde.

12.03.2015

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3000 Kinderzeichnungen werden mit dem Weltraumteleskop CHEOPS ins All fliegen

Am Wochenende vom 20. bis 22. März 2015 findet eine partielle Sonnenfinsternis und der «Tag der Astronomie» statt – und eine gross angelegte Zeichenaktion für Kinder von 8 bis 14 Jahren. Ihre Weltraumzeichnungen werden 2017 mit CHEOPS, dem Weltraumteleskop der ESA und der Schweiz, ins All fliegen. Die CHEOPS-Mission wird von der Universität Bern geleitet.

05.03.2015

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Berner leiten «Horizon 2020»-Forschungsprojekt der EU zu Medikamenten-Überkonsum

Multimorbidität und Polypharmazie nehmen bei älteren Patienten zu und führen zu zahlreichen Spitalaufenthalten. Berner Forschende leiten nun ein neues «Horizon 2020»-Projekt der EU, um die Über- und Fehlverschreibung von Medikamenten bei dieser Patientengruppe zu reduzieren.

04.03.2015

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Vier neue Förderungsprofessuren an der Universität Bern

Der Schweizerische Nationalfonds vergibt dieses Jahr 40 Förderungsprofessuren an ausgezeichnete Nachwuchsforscherinnen und -forscher. Vier davon gehen an die Universität Bern.

03.03.2015

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Thuner- und Brienzerseeregion digital entdecken

DigiBern bietet neu Artikel zur Natur, Geographie, Heimatkunde, Geschichte und Kunst der Thuner- und Brienzerseeregion. Das Jahrbuch des Uferschutzverbandes Thuner- und Brienzersee (UTB), das seit 1934 erscheint, ist online vollständig und frei verfügbar.

27.02.2015

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Mit «OpenNature» können alle forschen

Schweizer Forschende lancieren am 1. März 2015 – rechtzeitig zu Beginn des klimatologischen Frühlings – die Citizen Science-Plattform «OpenNature.ch». Auf dieser Webseite können Naturfans und Gelegenheitsforscher ihre Beobachtungen zu Jahreszeiten und Wetterextremen in ein persönliches Tagebuch eingeben und so mithelfen, den Einfluss des Klimawandels auf unsere Umwelt zu dokumentieren. Die Universität Bern leitete die Entwicklung des Projekts mit Unterstützung des Schweizerischen Nationalfonds.

26.02.2015

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Allergiezellen: Aggressiv nach aussen, innen friedlich

Bei allergischen Entzündungen kommen bestimmte weisse Blutzellen oft vermehrt vor. Indem sie giftige Eiweisse freisetzen, schädigen sie die Haut, Schleimhäute und manchmal auch innere Organe. Ein internationales Team mit Berner Beteiligung zeigt nun auf, wie die Blutzellen die Giftigkeit eines solchen Eiweisses regulieren. Dabei wurden Ähnlichkeiten zur Alzheimer-Krankheit beobachtet.

23.02.2015

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Natürliche Hintergrundstrahlung erhöht das Risiko für Kinderkrebs

Regionale Unterschiede der natürlichen Hintergrundstrahlung aus dem Boden und dem Weltall können das Krebsrisiko bei Kindern erhöhen. Dies zeigt eine neue Studie der Universität Bern.

18.02.2015

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Die Schweiz schlägt Thomas Stocker als Präsidenten des Weltklimarats vor

Der Bundesrat hat beschlossen, Professor Thomas Stocker von der Universität Bern als Kandidaten für den Vorsitz des Weltklimarats IPCC vorzuschlagen. Die Amtszeit des derzeitigen Präsidenten Rajendra Pachauri endet demnächst. Im Oktober 2015 werden die Mitglieder des IPCC seine Nachfolgerin oder seinen Nachfolger wählen.

17.02.2015

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Spannungsprüfer für schlagende Herzzellen

Wissenschaftlern gelang es erstmals, den Strom durch Membrankanäle in schlagenden Herzmuskelzellen zu messen. Dazu kombinierten sie ein Rasterkraftmikroskop mit einem breit eingesetzten Verfahren zur Messung von elektrischen Signalen in Körperzellen.

16.02.2015

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Warnsignal der Maispflanzen entschlüsselt

Berner Forschende identifizierten im Rahmen einer Zusammenarbeit mit der Universität Neuchâtel einen Duftstoff, der Maispflanzen als Warnsignal für einen bevorstehenden Schädlingsbefall dient.

02.02.2015

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Forschende entwickeln Wirkstoff gegen tödlichen Muskelschwund bei Knaben

Die Duchenne Muskeldystrophie ist eine Erbkrankheit, die zum Muskelverlust und im Teenageralter zum Tod führt. Berner Forschende haben nun einen neuen Wirkstoff entwickelt und ihn zusammen mit einem internationalen Team erfolgreich getestet.

27.01.2015

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Voodoo in Bern: Louis-Philippe Dalembert ist dritter Friedrich Dürrenmatt Gastprofessor

Die «Friedrich Dürrenmatt Gastprofessur für Weltliteratur» an der Universität Bern übernimmt im Frühjahrssemester 2015 der Haitianer Louis-Philippe Dalembert, einer der bedeutendsten karibischen Autoren seiner Generation. Louis-Philippe Dalembert ist Autor von rund 20 Werken in französischer und kreolischer Sprache, die mit zahlreichen renommierten Preisen ausgezeichnet und in ein Dutzend Sprachen übersetzt wurden. In Bern unterrichtet er ein Seminar zu Voodoo.

26.01.2015

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Die Biodiversität ist in Städten höher als im Agrarland – «grüne» Stadtplanung vorausgesetzt

Über den Einfluss der Verstädterung auf die Biodiversität ist wenig bekannt. In einer Studie über sechs Schweizer Städte haben zwei Forscherinnen der Universität Bern gezeigt, dass die Biodiversität von baumbewohnenden Insekten und Spinnen in Städten grösser sein kann als im intensiv genutzten Agrarland. Entscheidend ist jedoch, dass die urbane Landschaft ausreichend Grünelemente bietet.

22.01.2015

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Gas-Variationen weisen auf Jahreszeiten auf Komet Chury hin

Der Komet 67P/Churyumov-Gerasimenko gibt weitere Geheimnisse preis: Wie Berner Forschende herausgefunden haben, variiert der Gas-Ausstoss des Kometen beträchtlich. Dies könnte der Hinweis auf eine Art Jahreszeitenwechsel sein. Derweil enthüllt die Kamera OSIRIS an Bord der Kometensonde Rosetta neue Details über die Oberfläche «Churys».

20.01.2015

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Das Gefängnispersonal der Schweiz ist mit seiner Arbeit mehrheitlich zufrieden

Die Arbeitszufriedenheit des Vollzugspersonals – also der Menschen, die in Gefängnissen und ähnlichen Institutionen arbeiten – ist im Durchschnitt hoch, sogar höher als bei den übrigen Berufstätigen. Allerdings besteht bei rund zehn Prozent des Personals ein grosses Risiko, an einem Burnout zu erkranken, besonders in der Westschweiz und im Tessin. Zu diesen Schlüssen kommt die durch den Schweizerischen Nationalfonds unterstützte erste repräsentative Untersuchung des schweizerischen Vollzugspersonals.

15.01.2015

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Fliegen werden dank neuartiger Zelltherapie uralt

Einem Team von Berner Forschenden ist es gelungen, die Lebensdauer von Fliegen deutlich zu erhöhen. Sie aktivierten ein Gen, welches ungesunde Zellen zerstört. Die Resultate der Studie zeigen dadurch neue Möglichkeiten auf, wie man das Altern beim Menschen verlangsamen könnte.

14.01.2015

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Längere Vorwarnzeiten bei Fluten und Dürren dank Satelliten

Erstmals koordiniert die Universität Bern ein «Horizon 2020»-Forschungsprojekt der EU. Mit Hilfe von Satelliten sollen dabei die Vorwarnzeiten bei Wetterextremen wie Überschwemmungen und Dürren verlängert werden. Heute fiel in Bern der Startschuss für das Projekt.

07.01.2015

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Analyse von Antikörpern zeigt: bessere Impfstoffe und Tumordiagnosen sind möglich

Ein Team von internationalen Wissenschaftlern unter Führung der Universität Bern hat zuckerspezifische Antikörper des Menschen erforscht. Die daraus gewonnenen Erkenntnisse können insbesondere für die Tumordiagnostik genutzt werden sowie zur Behandlung und Prävention von Infektionen.