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Neue Forschungsstelle für Mittelmeerstudien

Das Institut für Kunstgeschichte der Universität Bern baut eine neue Forschungsstelle auf: Horst Merk unterstützt die Abteilung für Ältere Kunstgeschichte und ermöglicht die Einrichtung einer Forschungsstelle für Interkulturelle Mittelmeerstudien. Die Leitung übernimmt Thomas Dittelbach.

Der ehemalige Analytiker für Technologie-Unternehmen Horst Merk ermöglicht an der Universität Bern die Einrichtung einer Forschungsstelle für Interkulturelle Mittelmeerstudien. Ab Februar 2010 finanziert Herr Merk die Stelle über einen Zeitraum von 5 Jahren. Die Forschungsstelle, die in der Abteilung für Ältere Kunstgeschichte verankert ist, widmet sich der Kunst und Kultur des Mittelmeerraumes im Mittelalter und der frühen Neuzeit. Mit dem Aufbau und der Leitung hat die Universität den Privatdozenten Dr. Thomas Dittelbach betraut. Seine Aufgabe ist es, Bern als Forschungszentrum für Interkulturelle Mittelmeerstudien zu etablieren und den wissenschaftlichen Austausch mit den Institutionen in den Mittelmeeranrainerstaaten zu fördern. Neben Forschung und Lehre sind dabei auch internationale Tagungen zu interdisziplinären Themen geplant.

Der 70-jährige Horst Merk hat in den 1990er Jahren Kunstgeschichte und Archäologie an der Ludwig-Maximilians-Universität München studiert. Die Auseinandersetzung mit den Geisteswissenschaften erlebte er als eine Investition in das eigene geistige Kapital, «ein Reichtum, der einem nicht genommen werden kann». In diesem Sinne betrachtet Horst Merk seine Unterstützung als notwendigen Beitrag zum Erhalt des kulturellen Erbes.

05.02.2010